
Peter Hutmacher ist am 18.2.1942 in der Altstadt von Bern, in der Brunngasse
geboren.
Aufgewachsen, in einer Zeit in der man auf den Gassen noch mit Murmeln spielen,
und in den Bäckereien für zehn Rappen eine Tüte zerbrochene Güetzi
kaufen konnte. Zuckerbrosmen nannte man diese in rosaroten Säcken abgefüllten
Köstlichkeiten, die genau so gut schmeckten, wie die teuren Stückli
in den Schaufenstern der Confiserien.
Wenn im Bremgartenwald die Rundstreckenrennen für Autos und Motorräder
stattfanden, hiessen die Velos plötzlich Norton oder Gilera. Der Lärm
der Kartonstreifen, die man seitwärts in die Speichen drückten, tönte
in den Ohren wie die echten Rennmaschinen, die vom «Bremer» her bis
in die Altstadt zu hören waren. Das Leben war, mit Hilfe der jugendlichen
Fantasie, leicht und schön. Autos hatten ihn nie interessiert, dafür
entdeckte er bereits in seiner Kindheit die Liebe für Motorräder. Wenn
der kleine Peter am Kornhaus vorbei marschierte, oder rannte, - man spazierte
ja als Kind nicht unbedingt, - musste er die rote Indian, die immer dort stand,
schnell berühren. Wer immer ihm auch zusah, musste annehmen, dass diese
Indian seinem Vater gehören würde. Leider war dem nicht so!
Pesche Hutmacher lebte an der Aare im Berner Mattequartier. Seit über 40 Jahren arbeitete er in seinem eigenen Geschäft, der Malerei Hutmacher. Pesche Hutmacher ist am 29.08.2008 gestorben.